Raida Dämmtechnik im Pressespiegel


   46 Kalenderwoche AZ/AN 19.11.2011

Hürden für Handwerker abbauen

Die Firma Raida Dämmtechnik zog vor einigen Monaten von Kalterherberg in ihre neuen Büroräume mit angrenzender Lagerhalle ins Gewerbegebiet
Imgenbroich. Das Unternehmen dämmt Gebäude mit Zellulosedämmstoff.
Mit diesem Verfahren lässt sich eine passgenaue und lückenlose Dämmung bei angenehmem Raumklima erzielen. Im Imgenbroicher Neubau bestimmen
Passivhausbauweise und Niedrigenergiestandard die Ausrichtung des Gebäudekomplexes. Im Zeichen rasant steigender Energiepreise gewinnen innovative Lösungen zur Senkung des Energiebedarfs an Bedeutung.
Georg Raida weckt mit seinen zukunftsweisenden Dämmverfahren nicht nur Interesse bei Bauherrn. Auch aus der Politik wird Interesse bekundet. Für die Bundestagsfraktion Bündnis 90 /Die Grünen ließ sich Bettina Herlitzius vor Ort genau erklären, wie mit Zellulosedämmstoff in Altbauten und auch beim Neubau Energieverluste erfolgreich bekämpft werden können. Nicht nur Verfahrensweise und Technik standen beim Besuch in Imgenbroich im Vordergrund. Es ging auch um die tagtäglichen Schwierigkeiten, mit denen Handwerksbetriebe im Umgang mit den Behörden in Deutschland und jenseits der Grenzen in Belgien und
Holland zu kämpfen haben. Bettina Herlitzius wollte genau wissen,
wo bei den kleinen Handwerksbetrieben im Alltag der Schuh drückt.
Bei ihrem Informationsbesuch wurde die Bundestagsabgeordnete
von den Monschauer Grünen-Ratsvertretern Werner Krickel und Silvia Mertens begleitet. Hausherr Georg Raida erläuterte an einem Profilschnitt und Schautafeln
die Einsatzmöglichkeiten von Zellulosedämmstoff in Neuund Altbauten. Er sprach offen Probleme an, die sich bei der technischen Prüfung im Brandschutz ergeben. Bei der Brandklasseneinteilung sieht er seine Technik gegen über traditionellen Techniken im Nachteil. Die Arbeit im benachbarten Ausland bringe durch unterschiedliche Vorschriften im Baurecht, Steuerrecht und anderen Rechtsgebieten immer wieder Wettbewerbsnachteile mit sich. Gegenüber frü-
heren Jahren habe sich schon vieles gebessert. Der Abbau dieser Hürden vollziehe sich trotz aller Einigungsbestrebungen in Europa nur sehr langsam und in kleinen
Schritten. Aus lokaler Sicht brachte Werner Krickel ein Sonderproblem ins
Gespräch. An den Fassaden der Altbauten dürfe nichts verändert
werden. Diese denkmalpflegerischen Vorgaben machen eine Sanierung
sehr aufwendig und kostenintensiv. Es müsse den Eigentümern von Altbauten aufgezeigt werden, welche Möglichkeiten der Dämmung von innen und außen
mit neuer Dämmtechnik bestehen. Nur so könne man den zunehmenden
Leerständen von Altbauten auf dem Lande entgegenwirken. Alle Aspekte der Gesprächsrunde fanden bei Bettina Herlitzius ein offenes Ohr. Sie will auf
Bundesebene im Ausschuss für Verkehr, Bauen und Stadtentwicklung
die Erkenntnisse aus dem Besuch in Imgenbroich einbringen.
Dabei wird es um eine Überarbeitung des Brandschutzes gehen, um
unterstützende Forschung beim Denkmalschutz und um Klassifizierungen
für Architekten. (fm).

  22. Kalenderwoche 2011

Meisterwerk der Woche: Imagekampagne präsentiert Raida Dämmtechnik GmbH

http://www.handwerk.de/wussten-sie/bundesrepublik-handwerk.html?popup=bw_4&story=1

   Juli 2010 – Handwerkswirtschaft Ausgabe 07

Erfolgsgeschichte aus alten Zeitungen

Wachstumswettbewerb AC² – Raida Dämmtechnik erklimmt den zweiten Platz

Monschau. Bei seiner Kundschaft reichen die Zeitungen oft bis unters Dach. Aber nein, sie stapeln sich nicht. Die alten Nachrichten werden vorher durch den Reißwolf gedreht. Der Buchstabensalat nämlich schmeckt Wind und Wetter gar nicht. Im Gegensatz zu Georg Raida. Der Unternehmer aus Monschau-Kalterherberg hat Appetit auf mehr. Und die Experten von AC² meinen: Sein Hunger kann gestillt werden.

1999 gründete Georg Raida die Raida Dämmtechnik. Ein Jahr zuvor hatte er sein eigenes Haus dämmen lassen – und dabei Wert auf die Verwendung eines „umweltschonenden Materials“ gelegt. Schon zu Studienzeiten hatte er sich „intensiv mit ökologischem Innenausbau beschäftigt“. Dämmmaterial aus Altpapier, das gefiel Raida. Weniger gefiel ihm die handwerkliche Ausführung der Arbeit. „Das müsste besser gehen“, dachte er sich, machte sich schlau – und wurde binnen Jahresfrist selbst zum Handwerksunternehmer.

Bei einem Hersteller von Zellulose-Dämmstoff bildete er sich fort. Und er las und las Fachliteratur. Klar, Papier kann auch warm halten. Und die Idee, sich das bei der Gebäudedämmung zunutze zu machen, war nicht neu. Dennoch war Raida „einer der ersten in der hiesigen Region“, die dem Altpapier im großen Stil derartig neues Leben einhauchten, sprich das Zellulose-Gemisch in Hohlräume bliesen. „Als ich anfing, gab es im weiteren Umkreis drei, vier Anbieter“, sagt der Firmeninhaber. „Heute sind es zirka 40. Aber 38 von ihnen erledigen zusammen weniger Aufträge als wir alleine.“

So liest sich eine Erfolgsgeschichte. Begonnen hat Raida als Ein-Mann-Betrieb mit Teilzeit-Aushilfe, inzwischen beschäftigt er sechs fest angestellte Handwerker. Und in den nächsten vier Jahren sollen zehn Mitarbeiter hinzukommen. Gute Gründe also für die AC2-Jury, den Monschauer Betrieb auszuzeichnen. Den Plan, der dahintersteckt, kannten trotz öffentlicher Preisverleihung im Mai bislang nur das Expertengremium und der Berater der Initiative AC2, der laut Raida sehr dabei geholfen habe, die Geschäftszahlen und unternehmerischen Aussichten auszuwerten und zu bewerten.

Akustik ist nächster Schritt

Im Gespräch mit der Handwerkswirtschaft spricht Georg Raida erstmals über seinen Wachstumsplan. Er hat soeben einen Vertrag mit dem niederländischen Hersteller einer speziellen Akustik-Beschichtung abgeschlossen. In diesem Jahr ist Raida in Nordrhein-Westfalen und in der belgischen Wallonie exklusiver Anwender und Verarbeiter des ursprünglich in den USA erfundenen Schallschutzes. Es handelt sich – wie beim von Raida angewandten Dämmstoff – um ein Zellulose-Gemisch. Es ist schallisolierend und wirkt – in den Farben schwarz, grau oder weiß – gleichzeitig attraktiv wie eine verputzte Oberfläche. Das Material wird aufgesprüht.

In einem Monat soll es losgehen. Dann wird aus dem Einblasbetrieb also auch ein „Aufblas“-Betrieb. Während andere befürchten, dass ihnen in diesen wirtschaftlich unruhigen Zeiten die Luft ausgeht, investiert Georg Raida mächtig in ein neues Geschäftsfeld, in neue Maschinen. Keine Bange? „Krisen bieten auch immer Chancen“, lautet seine Antwort. Nein, bange machen lässt er sich nicht. Wohl aber habe er zwischenzeitlich über einen Wegzug aus Deutschland nachdenken müssen.

Sein Betrieb ist momentan noch an sein Wohnhaus angegliedert. Das soll sich in den nächsten Monaten ändern. Die Kommune unterstütze ihn stets. Aber die hiesige „Kreditklemme“ habe die Suche bei Banken nach Kapital fürs Wachstum schwierig gemacht. Da Georg Raida seine Firma aber an seinen Wurzeln halten wollte, blieb er hartnäckig. Vor wenigen Tagen wurde die Ausdauer belohnt. Bei einer „dem Handwerk nahestehenden Bank“ habe er „super Unterstützung erfahren“. Die Finanzierung stehe. Noch in diesem Jahr soll der Neubau im Gewerbegebiet Monschau-Imgenbroich errichtet werden.

Die Raida Dämmtechnik bleibt also daheim. Zumindest der Firmensitz: Denn die Mitarbeiter sind grenzüberschreitend unterwegs. Die Hälfte der Aufträge kommt aus dem Ausland. Raidas Team arbeitet auch in den Niederlanden, in Luxemburg und vor allem in Belgien. Georg Raida hat viel dafür getan. Früh hatte er erkannt, dass vor rund sechs Jahren in Belgien ein Markt für sein Angebot entstand. Er paukte Französisch, machte sich und sein Unternehmen fit für den Sprung über die Grenze. Vier Steuerberater habe er heute, sagt der Monschauer Unternehmer lachend. Die offene EU macht ihm, trotz mancher bürokratischer Hürden, sichtlich Spaß. „Wenn man einmal weiß, wie es läuft, dann läuft es“, sagt er. Und für sein Geschäft laufe es blendend.

  Juni 2010 – Handwerkswirtschaft Ausgabe 06

Auszeichnung für ausgefeilte Zukunftsstrategie

Raida Dämmtechnik belegt zweiten Platz in den Geschäftsplanwettbewerben AC2 – gründen und wachsen 2009/2010

Aachen. Hervorragend abgeschnitten hat ein ambitioniertes Handwerksunternehmen bei den Geschäftsplanwettbewerben AC2 – gründen und wachsen 2009/2010. Unter den 38 Firmen, die Konzepte für ihre künftige Strategie eingereicht hatten, belegte die Raida Dämmtechnik aus Monschau-Kalterherberg den zweiten Platz.

Bei der Preisverleihung im Krönungssaal des Aachener Rathauses nahm Betriebsinhaber Georg Raida die Auszeichnung und ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro in Empfang. Mit seinem Team sorgt der Betriebsinhaber für die Dämmung von Alt- und Neubauten durch ein spezielles Zellulose- Einblasverfahren. Damit lassen sich Energie und CO² sparen.

Die Raida Dämmtechnik hat sich als Ziel vorgenommen, mit neuen Vertriebswegen weitere Märkte zu erschließen und das Kundenpotenzial im Bereich des ökologischen Bauens noch besser auszuschöpfen. Innerhalb der nächsten Jahre sollen bis zu 16 neue Mitarbeiter in dem Eifeler Betrieb eingestellt werden. [...]

Im Namen der Wirtschaftsgruppe beglückwünschte Helmut Krings, Vizepräsident der Handwerkskammer für die Region Aachen, beide [Unternehmer] zu ihrem guten Abschneiden und wünschte ihnen Erfolg bei der Umsetzung ihrer Wachstumsideen. hf

   20.05.2010 – AN-AZ online

Prämierte Erfolgsrezepte: Die Sieger von «AC²» stehen fest

Es war angerichtet: Die Entscheidungen in den Geschäftsplan-Wettbewerben «AC2 – gründen und wachsen 2009/10» sind gefallen.

Aachen. Als besonders «schmackhaft» für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Aachener Region bewertete eine Expertenjury solche Rezepte, die erfolgversprechende Perspektiven für Existenzgründer und junge Unternehmen aufzeigen und jede Menge zukunftssichere neue Arbeitsplätze ankündigen (siehe unten).

Mit 184 Gründern und 38 Firmen, die bereits ihre ersten Schritte am Markt durchgestanden haben, war die Resonanz auf die siebte Auflage dieser Ausschreibung wieder groß. Die Schirmherrin der Wettbewerbe, Stefanie Peters, geschäftsführende Gesellschafterin der Neuman & Esser Group in Übach-Palenberg, wertete diesen Grad der Mobilisierung des unternehmerischen Potenzials in der Region von Monschau bis Heinsberg, von Aachen bis Düren und Euskirchen als sehr erfreulich. Dies bedeute auch ein wichtiger Beitrag zum Strukturwandel und zur Stärkung der Beschäftigung.

Stefanie Peters kündigte an, den potenziellen Teilnehmerkreis bei einer Neuauflage gezielt etwa um Menschen mit Migrationshintergrund erweitern zu wollen und auch mehr Frauen zur Selbstständigkeit zu motivieren.

Moderator Bernd Büttgens, stellvertretender Chefredakteur unserer Zeitung, hatte nicht zu viel versprochen, als er einen «spannenden Abend» ankündigte. Auf jeden Fall ist dem engagierten Organisatorenteam um Michael F. Bayer, dem Geschäftsführer der Gründerregion Aachen, gelungen, echte Überraschungseffekte bei den erfolgreichsten Teilnehmern zu «provozieren», als deren Namen aufgerufen wurden. «Das gibt´s doch gar nicht!», entfuhr es zum Beispiel Georg Raida spontan, bevor er auf die Bühne ging. Und Dr. Ralph Nussbaum war «völlig von den Socken».

Bayer erläuterte, dass seit Beginn der Wettbewerbe weit über 1700 Personen betreut worden seien, woraus rund 900 konkrete Projekte entstanden - gut angelegtes Geld der Förderer. Insgesamt liege die Region damit über dem Landesdurchschnitt. «Gründung ist en vouge», sagte er. Und die Bewerberzahl bei Wachstum sei konstant geblieben, sprach er von insgesamt «großer Klasse». [...]

In der Kategorie Wachstum ging der mit 5000 Euro dotierte erste Preis an das Aachener Unternehmen Analytical Services Dr. Ralph Nussbaum. [...] Rang zwei belegte Raida Dämmtechnik aus Monschau-Kalterherberg. Geehrt wurden Inhaber Georg Raida und Cornelia Hänisch, die 2500 Euro erhielten. Sie befassen sich mit energie- und CO2-sparender Dämmung von Alt- und Neubauten mit einem Zellulose-Einblasverfahren. Dies verwertet alte Zeitungen. [...] bs

Baumesse Aachen

Besuchen Sie uns auf der Baumesse vom 11.-13.05.2012

www.abit-aachen.de

 

 

Wir sind umgezogen...

Ab jetzt finden Sie uns hier...